Sex mit Minderjährigen in den 80ern – Keine Frage der historischen Perspektive!

Die Debatte um die pro-pädophile Vergangenheit bei den Grünen ist wirklich sonderbar. Auf der einen Seite gibt es keine tiefgreifende gesellschaftliche Empörung und darüber hinaus verteidigen sich die Grünen und deren Anhänger mit fast schon peinlichen Argumenten. Das erstere lässt sich wohl darauf zurückführen, dass die Medien das Thema nicht an die große Glocke hängen. Das verrät viel über unsere Gesellschaft, aber die Gründe bleiben Spekulation. Die Hetzjagden, die die Medien bei den Plagiatoren von Doktorarbeiten los getreten hat, wäre in diesem Fall weit angebrachter gewesen.

Konkret ist dagegen das populärste Argument, mit dem viele aus der politischen Linken versuchen die verlangte Legalisierung von Verbrechen zu relativieren. Sie behaupten, Missbrauch von Kindern wäre der Zeitgeist des linken Milieus in dieser Zeit gewesen und aus diesem Grund solle man den Protagonisten in dieser Debatte Milde entgegenbringen. Das ist absoluter und gefährlicher Nonsens. Es gab immer wieder Entwicklungen in der Zeitgeschichte, die nach modernen moralischen Grundsätzen völlig inakzeptabel waren. Und diese darf man im Nachhinein nicht relativieren. Sklaverei, Menschenhandel, Ausrottung, Diktaturen, etc. entspringen häufig einem bestimmten Zeitgeist. Dennoch sind sie aus vollumfänglich zu verurteilen. Genau deshalb können die verantwortlichen Politiker, die sich für eine Legalisierung des Kindesmissbrauchs eingesetzt haben, nicht entschulden oder ihre Ansichten relativieren. Sie haben die Verantwortung dafür zu tragen und sollten auch mit den gesellschaftlichen Folgen, die man für so ein Verhalten zu erwarten hat, umgehen müssen. Die Aufarbeitung dieses Kapitels hat gerade erst begonnen. Es sollte dem mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.

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