Physikalische Datenträger sterben aus

Okay, die Antwort ist jetzt ein wenig ungenau formuliert, natürlich werden die physikalischen Datenträger weiterhin bestehen, aber sie werden zunehmend aus unserem Haushalt herausgedrängt.

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Aber aktuelle Statistiken zeigen, dass der Verkauf physikalischer Datenträger für den Hausgebrauch immer weiter zurückgeht. Auch bei mir zuhause kann ich diese Entwicklung feststellen. Im letzten Jahr haben wir kaum Musik-CD’s oder DVD’s gekauft. Seit wir einen internetfähigen Fernseher haben, waren wir auch in keiner Videothek mehr. Unseren Unterhaltungsbedarf decken wir mittlerweile hauptsächlich durch Download- und Streamingangebote.

Aus unserer Sicht bieten diese Services nur Vorteile, die uns die physikalischen Medien in dieser Form nie gebracht haben. Wir haben keine Regale voll mit veralteten Datenträgern herumstehen, die wir abstauben müssen. Wir müssen unser Sofa nicht verlassen, um Zugriff auf tausende Inhalte zu bekommen, die wir jederzeit Abrufen können.

Auch für den Datenaustausch mit Freunden und Verwandten ist man nicht mehr auf Datenträger angewiesen. Selbst größere Datenmengen lassen sich bequem über Services wie Dropbox austauschen.

Das Ende der physikalischen Datenträger im Konsumentenhaushalt scheint endgültig angebrochen zu sein.

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