Nachrichten sind die Billigartikel des Journalismus

Mit einfachen Nachrichtenmeldungen wird sich in Zukunft definitiv kein Geld mehr verdienen lassen. Es ist ein einfaches Produkt, welches über die mannigfachen Kanäle des Internets ohne großen Aufwand verbreitet werden kann. Die Nutzen-Kosten-Rechnung ist hier eindeutig. Journalistische Angebote, die hauptsächlich darauf gesetzt haben, werden in naher Zukunft nicht mehr zu den zentralen Angeboten gehören.

Der Journalismus muss nun mehr auf die Erklärung dieser Fakten und Sachverhalte setzen. Hintergrundberichte und Meinungsjournalismus sind hier die zentralen Elemente. Diese sind wesentlich teurer in der Produktion. Stellen aber einzigartige Produkte dar.  Ob die Preise nun so steigen werden, dass die Margen, die im klassischen Meldungsjournalismus erzielt wurden, erreicht werden können, ist zu bezweifeln. Außerdem werden die Journalisten als Personen wieder mehr in den Mittelpunkt gerückt und die Verlage verlieren an Einfluss. Nach einer Konsolidierungsphase innerhalb der Medienbranche wird bestimmt wieder gutes Geld verdient, aber die übertriebenen Gewinne der Verlage werden in dieser Form nicht mehr wiederkehren.

Vorschlag zur NSA-Affäre

Lebewesen sind meist darauf optimiert Energie zu sparen. Meine Speicher von Empörungsenergie sind wegen der NSA-Affäre seit Wochen am Limit. Wir sollen ab jetzt lieber davon ausgehen, dass die NSA alles und jeden überwacht. Die Überraschungsenergie, wenn sich hier etwas als falsch herausstellt, ist vermutlich weniger als die Empörungsenergie.

Die große Stunde der Kurzgeschichte – Das Ende der dicken Bücher?

Für viele Autoren war und ist die Kurzgeschichte eine der anspruchs- und reizvollsten literarischen Textformen überhaupt. Auch für die Leser ist die Kurzgeschichte hochinteressant, weil hier eine Geschichte meist ohne blumige und langatmige Abschnitte erzählt wird. Literarische Geschichten haben ihren Ursprung in mündlich vorgetragenen Darstellungen, die Kurzgeschichte kommt dieser Form am nächsten.

Mal ehrlich, unzählige Bücher sind schwer zu lesen, weil auf vielen Seiten zwischen den interessanten Höhepunkten langweilige Beschreibungen unser Denkorgan an die Grenze zur Langeweile bringen. Wird diese Grenze überschritten landet das Buch ungelesen in der Ecke. Viele solche Romane wären als Kurzgeschichte interessanter. Doch irgendeine Regel verlangt Bücher, die über 200 Seiten stark sind.

In der alten Print-Welt gab es hierfür ganz einfache Gründe. Die Kunden waren nicht bereit die von den Verlagen kalkulierten Preise für ein paar Seiten beschriebene Zettel zu bezahlen. Solche Publikationen hätten Lager- und Transportkosten verursacht, die den Kaufpreis auf ein Niveau getrieben,  der bei den potentiellen Käufern wenig Begeisterung ausgelöst hätte.  Wenn man Kurzgeschichten in Buchform verkauft hat, dann wurden mehrere solcher Geschichten zusammen gepackt. Damit hatte man aber wieder das Problem, dass der Leser hier vielleicht Geschichten gekauft hätte, die ihn nicht die Bohne interessieren. Wieder schreckten viele von einem Kauf zurück. Ein großer finanzieller Erfolg war den Kurzgeschichten deshalb nie vergönnt. Die Autoren merkten das natürlich und produzierten dicke Bücher, die oft lieber in Form von Kurzgeschichten an die Öffentlichkeit gelangt wären.

Doch diese Zeiten haben sich zum Glück geändert. Herstellungskosten für Bücher – erledigt. Lagerkosten für Bücher – erledigt. Transportkosten für Bücher – erledigt. Kurzgeschichten kann man heute für einen Euro on demand anbieten und den Leser für ein paar wenige Stunden in eine aufregende Welt entführen. Generell ist die Länge der Publikation heute völlig egal. Ob eine Geschichte nun 1, 10, 100 oder 1000 Seiten hat,  macht keinen Unterschied mehr.

Kurzgeschichten haben viele weitere Vorteile:

Kurzweilig
Wenn die Seitenzahl einer Geschichte egal ist, kann man die spannendste Form wählen und die Inhalte optimal verdichten. So kann man viel besser Spannungsbögen aufbauen und den Inhalt völlig neu strukturieren. Wenn längere Erläuterungen notwendig sind, kann man diese natürlich einfügen. Wenn nicht, dann lässt man sie einfach weg. Man muss keine 200 Seiten mehr abliefern. 50 gehen auch. Das führt zu kurzweiligeren und interessanteren Lesevergnügen.

Eine kurze abgeschlossene Geschichte
Viele Leser möchten nicht immer über Wochen an einem Buch lesen. Manchmal ist es auch ganz schön, wenn man am Strand oder an einem verregneten Sonntag für ein paar Stunden eine abgeschlossene Geschichte lesen kann, die auch gerade zur aktuellen Stimmung passt. Auf 30 Seiten wäre sowas möglich.

Zyklen und Fortsetzungen
Viele Autoren kennen das. In manchen Zeiten hat man einen enormen Schaffensdrang und tolle Geschichten fließen von alleine aus der Feder. Manchmal herrscht geistige Ebbe. Warum warten, bis ein epischer Roman entstanden ist? Man kann kleinere nicht-abgeschlossene Kurzgeschichten veröffentlichen und dann bis zur nächsten Flut warten.

Neue Arbeitsprozesse bei den Autoren
Ein Buch zu schreiben ist eine große Anstrengung, die oft Planung, Organisation und Recherche erfordert. Je umfangreicher ein Werk, desto schwieriger wird das. Vielleicht schafft hier eine Kurzgeschichte zwischendurch ein wenig Abwechslung. Man kann darin auch Sachen ausprobieren und schauen, wie es beim Publikum ankommt.

Es gibt sehr viele weitere Gründe, die für kürzere Publikationen sprechen würden. Ich möchte nicht, dass dicke Bücher verschwinden. Manches braucht auch seinen Platz. Aber wir sollten das alles ab jetzt flexibler sehen. Also: Schreibt und lest mehr Kurzgeschichten.

Video: Überwachung, Freiheit, Sicherheit

Vor einigen Tagen wurde auf YouTube das folgende Video veröffentlicht. Er erklärt sehr gut und anschaulich das Problem mit der Überwachung. Freiheit und Sicherheit sind zwei Bedürfnisse, die einen Zielkonflikt austragen. Was im Moment läuft und wo die Gefahren liegen erklärt Euch das Video.

Geheimdienste als Herrschaftsinstrument

Man braucht Geheimdienste, um Terror zu verhindern. Das sagen zumindest alle Verantwortlichen in Sachen NSA-Affäre. An vielen Stellen wurde nun schon diskutiert, dass das eher nicht zutrifft. Die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Terroranschlags zu werden, ist sehr gering. Die Geheimdienste sind auch in erster Line nicht dafür gedacht. Sie sind ein Herrschaftsinstrument.

Machtmenschen scheinen den inneren Trieb zu haben, Macht zu mehren und bereits gewonnene Macht zu verteidigen. Dazu – und das lehrt uns die Geschichte – sind sie bereit alle erforderlichen Mittel anzuwenden. Mit der Einführung der modernen Demokratien hat man versucht die staatliche Organisation in Balance zu halten und dementsprechende Kontrollen eingeführt. Doch die Machtmenschen in den Demokratien haben einen Weg gefunden sich diesen Kontrollen zu entziehen. Sie nutzen dazu die Geheimdienste, die nach dem Ende des Kalten Krieges übrig geblieben waren. Dort werden Informationen gesammelt, die ein Gefälle zwischen Wissenden und Unwissenden erzeugen, welches zur Kontrolle genutzt werden kann. Jeder von uns muss nun permanent damit rechnen, dass Informationen gehen ihn verwendet werden. Kombiniert mit anderen staatlichen Mitteln, die die Gesellschaft diesem im Rahmen des Gewaltmonopols zugesteht, ergeben sich beängstigende Möglichkeiten.

Es ist nun die Aufgabe der Gesellschaft die Kontrolle über diese Subsysteme zurückzugewinnen. Das wird harte Arbeit und der Ausgang ist ungewiss. Die Freiheiten, die die Generationen vor uns erkämpft haben, sollten nicht aufgegeben werden.

Man trifft sich in vertraulicher Runde

Diese Woche war wieder richtig was los. Justin Amash wollte einen Gesetzeszusatz verabschieden, der die NSA-Spähaktivitäten eingeschränkt hätte. Das Unterfangen war von Anfang an zum Scheitern verurteilt, aber es sollte ein Signal davon ausgehen. Die Gelder für die Spähaktionen wären zusammengestrichen worden, obwohl ich mir aktuell nicht sicher bin, ob das etwas nützen würde.

Bei der Berichterstattung zu diesem Thema ist im bei SPON ein Abschnitt aufgefallen, der gerade das Problem mit den Geheimdiensten verdeutlicht.

NSA-Chef Keith Alexander selbst hatte sich am Dienstag zu einer streng geheimen Gesprächsrunde mit ausgewählten Abgeordneten eingefunden, um für Verständnis zu werben.

Man weiß nicht, was in dieser Runde besprochen wurde, aber es wäre auch denkbar, dass den Entscheidungsträgern mit der Veröffentlichung von Informationen gedroht wurde, wenn sie sich nicht systemkonform verhalten würden. Die Daten, die die NSA zur Verfügung hat, machen ja fast jeden Menschen erpressbar. Geldsorgen, eine peinliche Krankheit, Liebschaften, Beziehungen, etc. finden sich in vielen Lebensläufen. Man kann das auch als Verschwörungstheorie abtun. Und mit hoher Wahrscheinlichkeit gab es solche Gespräche nicht. Aber sie liegen im Bereich des Möglichen. Und genau deshalb ist eine anlasslose Überwachung der Bürger und die Speicherung privater Daten nicht zu tolerieren.

Die Welt bleibt wie sie ist! Oder doch nicht?

Sibylle Berg hat in ihrer Kolumne auf SPON etwas angesprochen, dass meiner Meinung im Zuge der NSA-Abhöraktionen noch viel zu wenig thematisiert wurde. Es werden heute über das Internet gigantische Datenmengen angesammelt und so viel Privates über die Menschen in irgendwelchen Datenbanken gespeichert. Viele empört das nicht, weil sie wohl auch der Illusion anhängen, dass unser politisches System und der Rechtsstaat ewig bestand haben werden. Doch wer weiß das schon? Was ist, wenn eine politische Gruppe die Macht an sich reißt und den Staat wie wir ihn kennen einfach abschafft? Das muss ja nicht mit einem großen Knall passieren, sondern kann auch still und leise geschehen.

Das ist beunruhigend. Noch beunruhigender ist, dass die gesammelten Daten über uns dann immer noch vorhanden sind und die Auswertung Gegner und Menschen, die dieses neue System als Opposition ansieht, zu Opfern werden können. Die angehäuften Datenberge sind auch eine Zeitbombe.

Warum Snowden nicht zurück in die USA kann?

Viele Kommentatoren sehen es als ein Makel an, dass Snowden nun in Ländern Zuflucht sucht, in denen selbst menschenrechtlich beanstandenswerte Zustände herrschen. Das ist zu kurz gedacht und diese Argumentation kommt natürlich aus einer völlig anderen Perspektive. Die Journalisten und Politiker, die das bemängeln, argumentieren von einer sehr komfortablen Position aus. Generell vertreten sie die Ansicht, dass Snowden in den USA rechtsstaatlicher Schutz gewährt werden würde. Letztendlich führt das alles zu einer entscheidenden Frage. Sind die USA noch ein Rechtsstaat?

Wenn ich mir die Nachrichten der letzten Jahre seit dem 11. September 2001 anschaue, kommen darin Wörter vor, die man früher nie mit Amerika in Zusammenhang gebracht hätte. Was würde Snowden in den USA von heute erwarten? Folter, Isolation, Todesstrafe? Das Beispiel Manning ist hier bemerkenswert. Das war nicht immer so. Als damals Ellsberg Dokumente über den Vietnamkrieg veröffentlichte, wurden die rechtsstaatlichen Prinzipien zu einem großen Teil  gewahrt. Heute wäre das nicht mehr zu erwarten.

Gegen den Vietnamkrieg gab es eine große Bewegung, die bald einen großen Teil der Bevölkerung erfasste und deren Macht den Kämpfern für die Sache Schutz bot. Snowden hätte als Teil einer solchen gesamtgesellschaftlichen Bewegung die Chance sich aus den USA heraus für seine Sache einzusetzen.  Ich frage mich aber, wo diese Bewegung heute steckt? Es gibt in der Tat einige kleinere Bewegungen, die sich gegen diese bestehende Ordnung auflehnt. Aber es fehlt an Köpfen und dem Willen, die eine breitere Masse für das Thema sensibilisieren können.

Hier in Deutschland gab es erste Ansätze im Umfeld der Piratenpartei, aber diese haben sich bekanntlich selbst eliminiert, weil sie ihre Vision von einer Gesellschaft nicht kommunizieren konnten und sich in zu vielen Details verrannten. Die Globalisierung, das Internet und viele weitere sehr interessante Entwicklungen haben die gesellschaftlichen Strukturen überall auf der Welt verändert. Es muss irgendwann eine Bewegung entstehen, die die alte Welt an das Neue anpasst. Wo, wie und wann das passieren wird, kann ich nicht voraussagen, aber ich hoffe, dass es bald soweit ist. Vielleicht ist Snowden nun der Auslöser von Prozessen, die dahin führen werden.

Mehr Selbstbewusstsein für die Mittelschicht

Ein SPON-Artikel von dieser Woche handelt von einem Thema, dass eigentlich seit über zehn Jahren auf die Agenda gehört. Leider liest man dazu viel zu wenig. Es geht um die Mittelschicht in Deutschland und wie es um sie steht. Meiner Meinung nach können diese Erkenntnisse auch auf die anderen Länder des westlichen Kulturkreises übertragen werden. Und das macht diese ganze Entwicklung noch viel dramatischer.

In besagtem Artikel wird diagnostiziert, dass sich die Mittelschicht zunehmend nach oben zur Elite hin orientiert und  den Abstand hin zur Unterschicht vergrößert. Zumindest denkt sie das. Das ist wie mit den vielen verunsicherten Schulkindern in der Pubertät, die sich nicht selten auch an sozial besser gestellten Jugendlichen orientieren, weil ihnen das Selbstbewusstsein für ein selbstbestimmtes Leben fehlt. Ich möchte hier jetzt nicht zu einem Reichen-Bashing ausholen. Wer hart gearbeitet hat, gute Ideen hatte und vielleicht auch durch Glück zu Wohlstand gekommen ist, kann diesen gerne genießen. Doch haben auch diese Menschen eine Verantwortung für unsere Gesellschaft.

Das Grundproblem unserer Mittelschicht ist zu einem großen Teil fehlendes Selbstvertrauen und eine gute Portion Selbstbewusstsein. Doch warum fehlt dieses Selbstbewusstsein? Entscheidend ist hier die mediale Indoktrination, der alle Menschen ausgesetzt sind. Unsere Gesellschaft sieht das reiche, schöne und unabhängige Individuum als Ideal an. Diese perverse Ansicht entfernt zunehmend alle sozialen Bindungen und gestaltet sie oberflächlich. Wir leisten uns sozial nur noch, was wir zur Befriedigung unserer Bedürfnisse benötigen. Sex inklusive. Dieses Menschenbild ist Utopie, nach dem alle streben. Glücklicher wird aber niemand. Es zerreißt aber die Mittelschicht.

Durch diese Indoktrination wurde der Kampf innerhalb der Mittelschicht in Gang gesetzt. Weiter oben in der Hierarchie versucht man zur Elite aufzuschließen und den „Anschluss“ nicht zu verlieren. Man investiert viel Zeit und die Gesundheit in die Karriere, man raubt dem Nachwuchs die Kindheit und treibt sich zu immer mehr Leistung an. Weiter kommt man damit aber nicht, weil ein großer Teil des erworbenen Einkommens für Statussymbole ausgegeben wird. Familie, Freunde und andere soziale Kontakte bleiben auf der Strecke, der Sinn für den Zweck einer Gesellschaft geht verloren. Weiter unten versucht man sich gegen die Unterschicht abzugrenzen, was zu massivem Stress führt. Der Abstieg kommt häufig trotzdem, ohne eigenes Verschulden.

Viele Identitätsmerkmale sind heute weggefallen. Wer glaubt denn heute noch, dass Geld und Status nicht so wichtig sind, solange ich Familie, Freunde, Wissen, Bildung und Talente habe? Viele sagen nun, dass das alles doch irgendwie wichtig ist, aber buchen morgen den nächsten Abendteuer-Sauf-Status-Urlaub und arbeiten fleißig und kapitalintensiv an der Verwirklichung. Wie viele Menschen schaffen sich vermeintlichen Wohlstand durch Kinderlosigkeit?

Dies lenkt alles vom Wesentlichen ab. Die Stabilität unserer Gesellschaftsform hängt von der Mittelschicht ab. Deshalb muss die Mittelschicht gestärkt werden. Die Oberschicht muss – und das gilt für die gesamten westlichen Länder – stärker in die Gemeinschaft eingebunden werden. Dort muss man verstehen, dass die Mittelschicht erst eine lebenswerte Gesellschaft schafft. Sie gewährt Stabilität, damit sich alle Menschen in ihr entfalten können und sichert den Fortschritt. Die Mitte muss wirklich gestärkt und auf eine breitere Basis gestellt werden. Langfristig ist Bildung der entscheidende Schlüssel, der uns diese Ziele erreichen lassen wird. Dazu braucht es jeoch eine kluge Politik, die mehr die gesamte Gesellschaft als nur Interessen von Lobbygruppen in den Fokus nimmt und eine Politik mit Weitsicht macht.

Die Mittelschicht muss Vorbild werden und die Führung für die Gestaltung der Gesellschaft übernehmen. Dafür brauchen wir Selbstbewusstsein. Die Rechte und Pflichten müssen gegenüber anderen Gesellschaftsschichten eingefordert werden. Es muss klar werden, welche Leistung die Mittelschicht vollbringt und welche Kraft von ihr ausgeht. Nur mit einer starken Mittelschicht kann unser angestrebtes Gesellschaftsmodell funktionieren. Wir sollten das mal auf die Agenda setzen.

Gefundene Wörter: Clusterfuck

Wenn man viel liest, lernt man immer wieder neue Wörter kennen. Ein besonders tolles Wort habe ich heute gelesen:

Clusterfuck

Dieses Wort beschreibt eine chaotische Situation im sozialen Kontext, in der einfach alles schief zu gehen scheint. Die Ursachen sind oft Inkompetenz, mangelhafte Kommunikation oder eine zu komplexe Umwelt.

Jeder der mal bei großen Softwareprojekten mitgearbeitet hat, sollte solche Situationen kennen. 😉 Dieses Wort hat es jetzt auf jeden Fall in meinen Wortschatz geschafft.